Meldung vom 17. Mai 2018

Hochkarätig, mitreißend und „gewaltig leise“: 20. Kieler-Woche-Festival auf der Krusenkoppel

Die Kultkonzerte auf der Krusenkoppel feiern Jubiläum: Bereits zum 20. Mal wird es auf der einzigartigen Kieler-Woche-Freilichtbühne „gewaltig leise“. Musikfans können sich auf ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm freuen – von melancholischen Chansons über energiegeladenen Hip-Hop bis hin zu schrägem A-cappella-Gesang wird für jeden Geschmack etwas geboten.

Eröffnet wird die Konzertreihe 2018 von LaLeLu. Am Sonnabend, 16. Juni, präsentiert das A-cappella-Quartett auf der Krusenkoppel seinen einzigartigen Mix aus Gesang, Komik, Show und Parodie.

Mit ungewöhnlichen Coverversionen von Rock-Klassikern der Band Metallica hat sich die finnische Violoncello-Formation Apocalyptica in den 1990er Jahren einen Namen gemacht. Rund zwanzig Jahre später sind die „Cello Rocker“ erneut mit dem Programm „Apocalyptica plays Metallica by four Cellos“ zu erleben – das Konzert am Sonntag, 17. Juni, auf der Krusenkoppel ist allerdings bereits ausverkauft.

Donovan gehört zu den bekanntesten britischen Folk- und Rocksängern der 1960er Jahre. Am Montag, 18. Juni, ist er erstmals in Kiel zu sehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf einen musikalischen Querschnitt aus über 50 Karrierejahren freuen.

„Das Licht dieser Welt“ ist der Titel des dritten Albums des Songwriters Gisbert zu Knyphausen, mit dem er im Herbst 2017 Kritiker und Fans gleichermaßen in Begeisterungsstürme versetzte. „gewaltig leise“-Fans können sich am Dienstag, 19. Juni, von Knyphausens melancholischen und sehnsüchtigen Songs verzaubern lassen.

Einen Tag später (Mittwoch, 20. Juni) wird es deutlich lauter auf der Krusenkoppel. Dann möchte die Hamburger Hip-Hop-Crew Neonschwarz das Publikum mit schweren Beats, scharfen Cuts und kritischen Texten zum Tanzen und Nachdenken bringen.

Ein alter Bekannter auf der Krusenkoppel ist Gustav Peter Wöhler, dessen „gewaltig leise“-Auftritte regelmäßig schnell ausverkauft sind. Am Donnerstag, 21. Juni, feiern er und seine Band unter dem Motto „Behind blue eyes“ 22 Jahre Bandgeschichte und haben neben neuen Songs auch Lieblingstitel aus mehr als zwei Jahrzehnten im Gepäck.

Eine Welt ohne Waffen und Grenzen – dafür setzt sich Konstantin Wecker seit über 40 Jahren ein. Mit seinem neuen Bühnenprogramm sprengt der Liedermacher auch musikalische Grenzen. Am Freitag, 22. Juni, steht er gemeinsam mit dem Pianisten Jo Barnikel und der Ausnahme-Cellistin Fany Kammerlander auf der Kieler-Woche-Freilichtbühne.

Mit Liedern wie „Bataillon d’amour“, „Dicke Luft“ oder „Mont Klamott“ hat die Osterberliner Band Silly DDR-Rockgeschichte geschrieben. 2016 erschien mit „Wutfänger“ das vierte Album, auf dem die Band mit der Schauspielerin und Sängerin Anna Loos zusammenarbeitet. Die neuen Songs stehen im Mittelpunkt des „gewaltig leise“-Konzertes am Sonnabend, 23. Juni.

Zum Abschluss der Konzertreihe am zweiten Kieler-Woche-Sonntag, 24. Juni, präsentiert das Hannoveraner A-cappella-Quintett „Vocaldente“ sein Programm „Life is a highway“. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet dann eine außergewöhnliche Mischung aus perfektem Satzgesang, originellen Arrangements und umwerfenden Choreographien.

Die Tickets kosten im Vorverkauf jeweils 15 Euro plus Vorverkaufsgebühr (Abendkasse: 20 Euro). Karten für die Konzerte von Konstantin Wecker und Silly kosten jeweils 20 Euro plus Vorverkaufsgebühr (Abendkasse: 25 Euro).

Erhältlich sind die Tickets am Infotresen von KulturForum und Stadtgalerie im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, bei der Tourist-Information Kiel, der Konzertkasse Streiber und am Ticket-Center des Citti-Markts. Bundesweit sind die Eintrittskarten über www.eventim.de erhältlich. Alle Konzerte beginnen um 20.30 Uhr.



Das Kieler-Woche-Festival „gewaltig leise 2018”
auf der Freilichtbühne Krusenkoppel
16. bis 24. Juni 2017


Sonnabend, 16. Juni, 20.30 Uhr
LaLeLu
Muss das sein?! – Das Trendprogramm
Eintritt: Vorverkauf 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 20 Euro
LaLeLu brauchen kein einziges Instrument, um jeden Abend das Haus zu rocken. Die vier A-cappella-Trendscouts aus Hamburg blicken voraus. In einer wegweisenden Show voller Vorahnungen, Weitblicke und virtueller Bebauungspläne singen sie eine Zukunft herbei, die harmonischer nicht sein kann. Nach diesem Abend wissen die Zuschauerinnen und Zuschauer, warum die neue Flatrate sich besser mit Adele verkauft, warum nur Udo den Song von Udo singen kann und warum es besser ist, Astro-TV zu schauen.


Sonntag, 17. Juni, 20.30 Uhr
Apocalyptica
Plays Metallica by four Cellos
Bereits ausverkauft
Mehr als 20 Jahre ist her, dass das Album „Apocalyptica Plays Metallica By Four Cellos“ vier junge finnische Cellisten auf einen Schlag bekannt gemacht hat. Unter dem Namen Apocalyptica adaptierten sie Hits der Metal-Gruppe Metallica für ihr Instrument und begründeten damit ein eigenes Genre: den Cello Rock. Die Neuauflage des Albums haben die Finnen um die Stücke „Battery”, „Nothing Else Matters” und „Seek & Destroy” ihrer Lieblingsband erweitert.


Montag, 18. Juni, 20.30 Uhr
Donovan
The Song oft the Sea-Tour 2018
Eintritt: Vorverkauf 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 20 Euro
Mit Songs wie „Catch the Wind“, „Colours“, „Universal Soldier“, „Atlantis“ und „Sunshine Superman“ landete Donovan in den 1960er Jahren seine ersten Hits. Seine Antikriegslieder, die mystischen Erzählungen, die leidenschaftlichen Statements für Mutter Erde und seine schlichte, ergreifend ehrliche Vortragsweise machten den Songpoeten zu einem künstlerischen Vorbild der 68er- und der Hippie-Generation. Nach langer Abstinenz geht er seit 2015 wieder auf Tour. Wegen des großen Zuspruchs kommt Donovan mit dem Programm „The Song of the Sea“ noch einmal zurück nach Deutschland und ist zur Kieler Woche erstmals in Kiel.


Dienstag, 19. Juni, 20.30 Uhr
Gisbert zu Knyphausen
Das Licht dieser Welt
Eintritt: Vorverkauf 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 20 Euro
Er berührt die Menschen mit seinen Texten wie kaum ein anderer: Gisbert zu Knyphausen. Nach sieben Jahren hat er ein neues Album heraus gebracht. Schon der Titelsong „Das Licht dieser Welt“ ist typisch Knyphausen. Bei allem Schmerz und aller Sehnsucht ist da immer auch Hoffnung. Vor allem aber gibt es ein paar Überraschungen und Neuerungen in der Kunst des Gisbert zu Knyphausen. Er erzählt weniger von sich und mehr von den Menschen. Seine Musik ist offener geworden, vielseitiger. Gisbert hat neue Musiker um sich geschart und das Korsett des Liedermachers vollends gesprengt. Weniger Gitarren sind zu hören, dafür Vibraphone, Posaunen, Trompeten, Synthesizer und ein Klavier.


Mittwoch, 20. Juni, 20.30 Uhr
Neonschwarz
Eintritt: Vorverkauf 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 20 Euro
Neonschwarz – das sind Johnny Mauser, Marie Curry, DJ Spion Y und Captain Gips, alle für sich talentierte Artists, Rapper, DJs und Sprüher. Gemeinsam zeigen die Hamburger, was Hip-Hop alles kann. Neonschwarz bringt live in einer Sekunde so viel Energie auf den Punkt wie ein ganzes Genre zusammen. Fette Beats, scharfe Cuts und kritische Texte. Nicht die Flucht vor der Realität in den Sarkasmus, sondern der Angriff auf sie mit Hoffnungen und Träumen. All das bringt Rap-Crew in einem ganz eigenen Cocktail auf die Bühne.


Donnerstag, 21. Juni, 20.30 Uhr
Gustav Peter Wöhler Band
Behind Blue Eyes – Die 22-Jahre-Jubiläumstour
Eintritt: Vorverkauf 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 20 Euro
Hinter den blauen Augen Gustav Peter Wöhlers steckt immer etwas mehr: Große Liebe zur Musik natürlich, aber auch die Ironie, mit der Wöhler auf so manchen Titel oder Songtext schaut. 22 Jahre Bandgeschichte sind Anlass genug für ein Programm, das neben neuen Songs auch zurückschaut auf Lieblingstitel aus zwei Jahrzehnten. Und so schlägt „Behind Blue Eyes“ erneut Brücken zwischen Stars und One-Hit-Wondern, Klassikern und persönlichen Entdeckungen. Neben Frontmann Gustav Peter Wöhler spielen Bassist Olaf Casimir als Gründungsmitglied, Gitarrist Mirko Michalzik und Kai Fischer an Flügel und Keyboards.


Freitag, 22. Juni, 20.30 Uhr
Konstantin Wecker Trio
mit Fany Kammerlander & Jo Barnikel
Eintritt: Vorverkauf 20 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 25 Euro
Eine
Welt ohne Waffen und Grenzen – dafür setzt sich Konstantin Wecker
seit über 40 Jahren ein. Nun treten dem Münchner Liedermacher sein langjähriger Bühnenpartner am Klavier, Jo Barnikel, und die Ausnahme-Cellistin Fany Kammerlander zur Seite. Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zart- schmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gab. Ihr Bühnenprogramm ist geprägt von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand – und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Und wer in die Lieder des neuen Trio-Programmes eintaucht, wird schnell erkennen, dass es durchaus eine Welt ohne Grenzen geben kann.



Sonnabend, 23. Juni, 20.30 Uhr
Silly
Wutfänger
Eintritt: Vorverkauf 20 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 25 Euro
Vor 40 Jahren in Ostberlin gegründet, hat Silly mit Liedern wie „Bataillon d‘amour“, „Dicke Luft“ und „Mont Klamott“ DDR-Rockgeschichte geschrieben. „Wutfänger“ ist das vierte gemeinsame Album von Schauspielerin und Sängerin Anna Loos und den Musikern Uwe Haßbecker (Gitarre), Rüdiger Barton (Keyboard) und Jäcki Reznicek (Bass). Eine teils ruhig-melancholische, teils knackig-rockige Absage an Neider und Schwätzer, Kriegstreiber und Perfektionisten.


Sonntag, 24. Juni, 20.30 Uhr
Vocaldente
Life is a Highway
Eintritt: Vorverkauf 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr /
Abendkasse 20 Euro
„Vocaldente“ – das ist ein rein vokales Erlebnis ohne technische Hilfsmittel, unverstärkt und unverfälscht. Mit einer Mischung aus perfektem Satzgesang, originellen Arrangements, geistreichen selbstironischen Moderationen und umwerfenden Choreographien begeistern die fünf Herren aus Hamburg seit über zehn Jahren ihr Publikum. Musik aus jedem Jahrzehnt hat das mehrfach ausgezeichnete Quintett im Repertoire: vom Charleston aus den Goldenen Zwanzigern, dem deutschen Schlager und Rock‘n‘Roll aus den Fünfzigern über Discomusik aus den Siebzigern bis hin zu aktuellen Popsongs. „Life Is A Highway“ heißt das aktuelle Programm, angelehnt an den Titel von Tom Cochrane.


 

Pressemeldung 393/17. Mai 2018/ari


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