Design-Entwürfe von 2005 bis 2017

Götz Gramlich

Götz Gramlich ist ein Heidelberger Grafikdesigner, der vor allem das Medium Poster als sein Hauptkommunikationsmittel gewählt hat. Er beschränkt sich dabei aber nicht nur auf die Gestaltung von Postern, sondern organisiert selbst Posterausstellungen. Ein besonderes Projekt ist dabei die Ausstellung „Mut zur Wut“, die er 2011 initiierte.

Götz Gramlich studierte an der Fachhochschule Darmstadt. Bevor er sein Studio „gggrafik“ 2005 in Heidelberg gründete, war er Assistent von Niklaus Troxler. 2014 wurde er zum Präsidenten des Vereins (und Wettbewerbs) „100 beste Plakate Deutschland, Österreich, Schweiz“ gewählt.

Er hat weltweit Workshops gehalten, unter anderem an der École nationale supérieure des Arts Décoratifs, Paris, Frankreich und am Zimbabwe Institute of Vigil Arts, Harare und innerhalb des Phoenix Design Summer in Hangzhou, China.

Foto Götz Gramlich

 

Plakat
Siegerentwurf

Majid Abbasi

Majid Abbasi gründete sein Teheraner Designstudio 1989. Zusammen mit seinem Partner suchte er nach neuen Wegen, klassische persische Ornamentik zu verbinden mit einem durch die Moderne geprägtem westlichen Design.

Abbasi lehrte Grafikdesign an der Teheraner Universität, hatte eine führende Position im iranischen Verband der Grafikdesigner, leitete viele Jahre die iranische Grafikdesignzeitschrift „Neshan“ und organisierte internationale Designausstellungen in Tehran, alles als Fenster zur Welt gedacht und überaus erfolgreich. 2009 wurde Majid Abbasi in den renommierten Grafikerverband „Alliance Graphique Internationale“ berufen.

Die zunehmende Konfrontation mit dem iranischen Regime bewog ihn 2008 zum Schutz seiner Familie nach Kanada auszuwandern. Das politische Tauwetter in Teheran macht seit kurzem ein anknüpfen an alte Kontakte und ein zeitweilige Fortsetzung seiner Arbeit dort möglich. Sein grafischer Stil zeichnet sich durch hohe Musikalit&aml;t und Poesie aus.
 

Foto Majid Abbasi

 


Finn Reimer, Insa Kühlcke-Schmoldt, David Beyer & Julian Wallmeroth (Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel)

Prof. André Heers und Jona Bähr

Alle zwei Jahre beteiligen sich drei Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel am Kieler Woche Wettbewerb. Der Turnus ist so gewählt, dass jeweils eine neue Generation der Studierende der Muthesius Kunsthochschule teilnehmen kann.

Unter der Leitung von Prof. André Heers entwerfen die Studierenden Plakate und ein CD für den folgenden Kieler-Woche-Wettbewerb. Aus den Entwürfen werden drei juriert, die zum Wettbewerb eingereicht werden.

Foto Prof. André Heers

 


Giorgio Pesce

Giorgio Pesce (geboren 1966) ist ein Schweizer Grafikdesigner. Er studierte an der École Cantonale d’Art de Lausanne (ECAL). Nach einem einjährigen Arbeitsaufenthalt in New York, gründete Pesce 1995 in Lausanne seine eigenes Studio unter dem Namen „Atelier poisson“.

Giorgio Pesce arbeitet hauptsächlich im kulturellen Bereich. Dort entstehen Plakate, Drucksachen, Erscheinungsbilder und Leitsysteme für Museen und Ausstellungen. Pesce fertigt alle Illustration für seine Arbeiten selbst an. Er arbeitet unter anderem für Arsenic Theatre, La Manufacture school theatre, Lausanne, Jardins urban garden festival, Espace des Inventions science museum for kids, Swiss Dance Festival.

Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise und wurde unter anderem 2001 in der Bibliothè que Nationale und 2003 im Schweizer Kulturcenter (beide Paris) ausgestellt. Giorgio Pesce ist seit 2003 Mitglied im AGI Schweiz.


 


Anna Lena von Helldorff

Anna Lena von Helldorff, geboren 1977, ist eine deutsche Grafikdesignerin. Mit 18 Jahren besuchte sie in England für ein Jahr den Arts foundation course am Bournemouth & Poole College of Art & Design, bevor sie Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste, Berlin und Grafik und Buchkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studierte; zudem machte sie ihre Diplom in Systemdesign in der Fachklasse Ruedi Baur. 2006 gründete von Helldorff die Büro- und Ateliergemeinschaft buero total in Leipzig.

Von Helldorf arbeitet hauptsächlich im Kulturbereich. Neben Büchern gestaltet sie unter anderem den Auftritt für das Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf. Neben Lehraufträgen an der HGB Leipzig, am Beckmans College of Design Stockholm und an der Hochschule für Künste Bremen hatte sie 2012/2013 eine Vertretungsprofessur Typografie und 2013/2014 eine Gastprofessur Typografie/Editorial an der Hochschule für Künste Bremen inne. Von Helldorf ist seit 2015 Mitglied im AGI Deutschland.

Foto Anna Lena von Helldorff

 

Stan Hema

2008 haben Mathias Illgen, Stephanie Kurz, Heike Schmidt und Andreas Weber Stan Hema in Berlin gegründet. Seitdem arbeiten sie mit ihren zurzeit elf Mitarbeitern an Erscheinungsbildern im kulturellen, institutionellen und kommerziellen Bereich.

Besonders in komplexen Gestaltungsaufgaben kommen ihnen ihre gemeinsame und langjährige Erfahrung bei MetaDesign (Deutschlands größter CI-/CD-Agentur) zu Gute, wo sie als Team verantwortlich für den erfolgreichen visuellen Auftritt der MoMa-Ausstellung waren.

Foto Stephanie Kurz und Andreas Weber

 

Siegerentwurf

Die Juroren lobten den Siegerentwurf dafür, dass er in der Tradition von Bewegung, Sport und Tempo stehe:

„Ganz unmittelbar entsteht ein Gefühl dafür, wie es sein kann, am größten Segelereignis der Welt teilzunehmen. Die Mittel, mit denen diese Dynamik erzielt wird, sind zwar einfach, aber äußerst gekonnt eingesetzt im Zusammenspiel von Typografie und Fotografie.

Die Worte ‚Kieler Woche‘ spannen sich über die gesamte Plakatfläche, verschwinden am oberen Rand und bleiben doch jederzeit sofort les- und erfassbar.

Das eigentlich Besondere entsteht aber aus der Darstellungstechnik. Ein Fotogramm erzeugt den Eindruck von Wasser, das genau im Augenblick des Betrachtens hochspritzt und über die Plakatfläche abläuft.“ 
  


Christian Lange

Christian Lange studierte Kunst, Typografie und Design in Potsdam, Leipzig und Zürich, war in verschiedenen internationalen Designstudios und an Hochschulen tätig.

Seit 2012 arbeitet er freiberuflich als Grafikdesigner in München.

Deutsche und schweizer Designpreise, ein Stipendium des DAAD und zahlreiche Publikationen, Ausstellungen und Vorträge lassen ihn als eines der herausragenden Talente der jungen europäischen Grafikszene erkennen. 
 

Foto Christian Lang

 


Sebastian Kubica

Geboren 1975 in Zywiec. Abschluss an der Akademie für Bildende Künste in Krakow (Niederlassung Katowice) im Jahre 2000.

Plakatkünstler, Grafikdesigner, Grafiker (Holz- und Linolschnitt).

Sebastian Kubica arbeitet als Dozent an der Schlesischen Universität in Katowice und am Kunstinstitut in Cieszyn. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen in Polen und im Ausland teil.

Foto Sebastian Kubica

 


Katja Gretzinger

Nach ihrem Studium in Düsseldorf ging Katja Gretzinger zunächst nach Zürich, wo sie im Bereich Corporate Design und später selbständig vor allem für die Zeitung der Roten Fabrik Zürich arbeitete.

2003 wechselte sie nach Berlin und begann wenig später als Research Fellow an der Jan-van-Eyck-Academie in Maastricht (Niederlande).

Dort initiierte sie das Design-Research mit dem Titel „In a Manner of Reading Design - The Blind Spot“, in dem sie sich mit Fragen des impliziten Wissens von Design im Spannungsfeld von Kunst und Theorie befasste.

Eine zugehörige Publikation erschien 2012 bei Sternberg Press. Neben weiteren Forschungsprojekten konzentriert sie sich auf Editorial Design, Ausstellungsdesign, Erscheinungsbilder und Webdesign.

Ihrer frischen, von Typografie geprägten Gestaltung, sind schweizerische und holländische Einflüsse durchaus anzumerken, aber ihr Design wird nie vordergründige Form.

Foto Katja Gretzinger

 

Farbvarianten

Triboro

Triboro ist ein in Brooklyn angesiedeltes Design-Studio von David Heasty und Stefanie Weigler.

Ursprünglich aus Texas und Deutschland kommend, arbeiten sie heute für innovative Startups, internationale Künstler, Museen, Verlage, aber auch renommierte Wirtschaftsunternehmen. Ihre Arbeiten sind vom besonderen Flair New Yorks geprägt und demonstrieren, wie aus kluger Balance von Kontrast, Kontrolle und Zufall überraschende Konzepte und inspirierendes, zeitgemäßes und zugleich zeitloses Design entsteht.

Zahlreiche internationale Preise belegen die hohe Qualität dieser Resultate. Beide unterrichten an der Parsons The New School for Design und sind gefragte Referenten auf internationalen Designkongressen

Foto Triboro

 

Zwölf

Siegerentwurf

Die Jury lobte besonders den Raum für Interpretationen.

„Wir sind es mittlerweile gewohnt, unseren Teil an Phantasie mit einzubringen. Wir wollen gar nicht mehr alles vorgekaut und vorbuchstabiert bekommen. Dieser Entwurf fordert den Betrachter auf, mitzukommen und eigenen Assoziationen freien Lauf zu lassen - ein Lichtreflex auf der Wasseroberfläche - die Tiefe oder Zartheit bei jedem Wetterumschwung. Noch nie in der Geschichte der Kieler Woche ist das Thema blau so umfangreich dargestellt worden“, hieß es in der Jury-Begründung.
 


Lola Duval


Fliegende Teilchen


Lamm&Kirch

Thomas + Martin Poschauko

Thomas und Martin Poschauko sind Zwillinge, seit 2007 diplomierte Designer und betreiben ihr Atelier in einem Kino aus den Dreißigerjahren im bayerischen Bad Aibling. Ihre Diplomarbeit „Neamachina“ erschien aufwändig produziert und inzwischen mehrfach ausgezeichnet im Hermann-Schmidt-Verlag und machte die beiden in der Designszene bekannt.

Neben ihrer Arbeit als Grafikdesigner sind sie auch als freie Künstler tätig. Beide Bereiche befruchten einander offensichtlich sehr. Im Auftrag des Goethe-Instituts veranstalten sie Workshops zum Thema „Kreativität und Gestaltung“ - zuletzt in Neuseeland.
 


 

Siegerentwurf

Die Jury lobte, dass das Grundmotiv der bewegten See „noch nie in einer so spektakulären und ungestümen Art und Weise“ aufgenommen wurde. „Für die Kieler Woche 2014 türmt sich ein ganzes Wellengebirge farbenfroh vor uns auf, das uns in seinen Bann zieht und förmlich mitbewegt."
 


Jung + Wenig

Christopher Jung und Tobias Wenig haben an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert. Nach ihrem Diplom in Berlin gründeten beide ein Studio, das schnell durch seine unkonventionellen und erfrischenden Arbeiten bekannt wurde. Die Werke des Duos zeichnen sich durch eine prägnante, kräftige, oft typografisch orientierte Gestaltung und viel Liebe zum Detail aus.

Zu den Auftraggebern des jungen Büros zählen inzwischen das Bauhausarchiv Berlin, das Goethe-Institut, das Literaturhaus Berlin und das Museum Folkwang in Essen. Seit 2012 lehren Jung + Wenig Grafikdesign an der Technischen Kunstschule Berlin.
 


 


Christoph Niemann

Nach Abschluss seines Studiums an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste im Jahr 1997 ging Christoph Niemann zunächst nach New York, wo er als Illustrator und Grafiker arbeitete. Während dieser Zeit entwarf er zahlreiche Cover und Illustrationen, etwa für das New York Times Magazine, den New Yorker oder für Rolling Stone. Daneben arbeitete er für die Citibank, Amtrak und Nike.

Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet. Niemann ist Mitglied der Alliance Graphique Internationale. Zusammen mit Nicholas Blechmann hat er darüber hinaus die Künstlerbuch-Serie 100% verlegt. Seit 2009 lebt Niemann mit seiner Frau und zwei Söhnen in Berlin.
 


 


Harmen Liemburg

Harmen Liemburg begann seine berufliche Laufbahn als Kartograf, studierte dann in den Niederlanden und den USA.

Den Niederländer zeichnet eine unverwechselbare Bildsprache aus. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten der digitalen Bildverarbeitung aus und vereint sie mit den herkömmlichen Druckverfahren, insbesondere dem Siebdruck, in einer speziellen Collagetechnik.

Liemburg gilt er als einer der einflussreichsten holländischen Grafiker.
 


 


Annik Troxler

Die Schweizerin Annik Troxler hat in Lausanne und Basel studiert und anschließend in bekannten europäischen Grafikbüros gearbeitet (M23 Berlin, Atelier Bundi Bern, Mevis & Van Deursen Amsterdam).

Im Jahr 2006 ließ sie sich als freischaffende Grafikerin in Basel nieder. Ihre Arbeiten wurden vielfach international prämiert.

Seit 2011 unterrichtet Annik Troxler Grafikdesign an der Baseler Hochschule für Gestaltung und Kunst. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Basel.
 


 

Jens Müller / Karen Weiland, Düsseldorf

 

Jens Müller (geboren 1982 in Koblenz) und Karen Weiland (geboren 1980 in Böblingen) studierten beide Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf. Beide waren beteiligt am internationalen Forschungsprojekt „helmut schmid - design is attitude“ (2005-2007).

Sie gestalten Sonderbriefmarken und sind Herausgeber der Buchreihe A5 in Kooperation mit der FH Düsseldorf und Lars Müller Publishers. In dieser Reihe erschien 2010 ihr Buch „Kieler Woche - Geschichte eines Designwettbewerbs“. Seit 2009 arbeiten Jens Müller und Karen Weiland gemeinsam an Gestaltungsprojekten, und haben Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen.

Jens Müller und Karen Weiland entwickeln und realisieren medienübergreifende Projekte. Neben klassischen Aufgaben wie der Konzeption und Gestaltung von Erscheinungsbildern, Kommunikationsmedien, sowie Büchern und Ausstellungen betreuen sie komplexe Projekte auch inhaltlich-redaktionell in Eigenregie.

Im Mittelpunkt steht immer die Kommunikation von Inhalten unabhängig von ihrer Medienform. Zu der Arbeitsweise gehört ganz selbstverständlich die enge Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Auftraggeber, mit Kreativen und Fachleuten unterschiedlichster Disziplinen. 
 


 

Siegerentwurf

Die Jury lobte unter anderem die „wunderbare Bildfindung“ des Logos: „Die Windrose mit dem eingefügten Nesselblatt aus dem Kieler Stadtwappen. Das geht formal so gut zusammen, dass man den Eindruck hat, es gibt dieses neue ‚Symbol‘ schon seit Langem. Es ist ein erzählerischer Entwurf, bei dem es ... viel zu entdecken gibt."
 


Helmut Brade, Halle/Saale

 

Helmut Brade, geboren 1937 in Halle an der Saale, studierte 1955-60 Keramik, Architektur und Graphik an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle - Burg Giebichenstein.

Nach seinem Diplom als Graphikdesigner ist er seit 1960 freischaffend als Maler, Graphiker und Graphikdesigner tätig. Seit 1972 arbeitet er auch als Bühnenbildner für Schauspiel und Oper an Häusern im In- und Ausland. 
 


 


Thomas Mayfried, München

 

Thomas Mayfried, Jahrgang 1961, ist Fotograf und Grafik-Designer. Seit 1999 arbeitet er mit eigenem Studio in München überwiegend für kulturelle Institutionen, etwa für das Haus der Kunst (2003-2011) und das Lenbachhaus München.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Entwicklung von kompletten Erscheinungsbildern, sowie Ausstellungs- und Buchgestaltung. Unter anderem betreut er die grafische Gestaltung des deutschen Pavillons für die Architekturbiennale 2012 in Venedig.
 


 


Clotilde Olyff, Brüssel/Belgien

 

Clotilde Olyff, Jahrgang 1962, ist freie Grafikdesignerin und Typografin in Brüssel. Unter andrem besfasst sie sich mit Design und Produktion von typografischen Spielen, Bücher, Büchern und Objekten oder typen-bezogenen Skulpturen.
 


 


Istvàn Orosz, Budakeszi/Ungarn

 

Istvàn Orosz, geboren 1951 in Ungarn, studierte Grafikdesign an der Hochschule für Kunst und Design in Budapest. Nach seinem Abschluss 1975 arbeitete er als Bühnenbildner am Theater, mit Animationsfilmen und als Filmregisseur.

Als später Plakate in den Mittelpunkt seines Interesses rückten, gestaltete er vor allem Theater-, Film- und Ausstellungsplakate. Zur Zeit des demokratischen Umbruchs in Osteuropa schuf er auch politische Plakate.

Buchgestaltung und Illustration zählen ebenfalls zu seinen Gebieten. Er arbeitet gern mit optischen Paradoxien und illusionistischen Ansätzen, verwendet traditionelle Drucktechniken wie Holzschnitt und Radierungen, und arbeitet an der Erneuerung der Anamorphose.
 


 

Ariane Spanier

Dies ist der zweite eingereichte Entwurf der jungen deutsche Grafik-Designerin Ariane Spanier, die den diesjährigen Siegerentwurf gestaltet hat. Sie greift oft zu unorthodoxen gestalterischen Mitteln. Das Ergebnis sind illustrative Kataloge, Plakate oder Websites, in denen Typografie eine tragende Rolle spielt.

Ihre handwerklichen Experimente generieren immer plakative, aber zugleich ausgewogene Kompositionen auf Papier und im Raum. Mitunter werden Schrift und Buchstaben auch zu Hauptakteuren auf bühnenhaften Sujets, die Spaniers überraschende Lösungen einer gestalterischen Aufgabenstellung humorvoll verkörpern.

Ariane Spanier hat im Atelier von Stefan Sagmeister in New York City gearbeitet und gestaltet seit 2005 von Berlin aus für internationale Auftraggeber. 
 


 

Siegerentwurf

Die Jury des Designwettbewerbes lobte, dass der Entwurf aufgrund seiner Einfachheit, Starkfarbigkeit und seiner Durcharbeitung in allen Anwendungen frisch und unverbraucht in seiner visuellen Sprache sei.

"Damit wird der leuchtende Spinnaker zum visuellen Leitmotiv der Kieler Woche 2012", heißt es in der Begründung der Jury.
 


Kari Piippo, Finnland

Kari Piippo ist der einflussreichste finnische Grafik-Designer der vergangenen Jahrzehnte. Seine Logo-, Buch- und Plakatarbeiten sind in allen großen Sammlungen vertreten, und er selber gehört zu den begehrten Mitgliedern internationaler Gestaltungs-Jurys.

Eine besondere Stärke hat Kari Piippo im Finden und Entwickeln eindrucksvoller plakativer Bilder, die sich am Übergang von Fläche und Zeichnung bewegen. Als Lehrer und Vermittler ist er in Kursen, Vorlesungen und Workshops in der ganzen Welt unterwegs. Seit 1997 ist Kari Piippo Mitglied der Alliance Graphique Internationale. 
 


 


onlab, Berlin

 

onlab ist ein weitgehend international ausgerichtetes Grafikbüro, das seit 2001 erfolgreich im Prenzlauer Berg in Berlin tätig ist. Die beiden Gründer Nicolas Bourquin und Thibaud Tissot kommen aus der Schweiz, sie arbeiten für deutsche, italienische und schweizer Verlage. Neben international ausgezeichneten Büchern sowie Zeitschriften sind grafische Erscheinungsbilder und Ausstellungen entstanden.

Bourquin und Tissot wollen ihre Gestaltung selbst kontrollieren und vermeiden es, mit ihrem Büro zu groß zu werden. In der Regel arbeitet onlab zu viert, für größere Projekte haben sie sich aber auch schon auf acht Mitarbeiter erweitert. Seit 2010 lehren Bourquin und Tissot als Gastprofessoren an der Bauhausuniversität Weimar.
 


 


Ostengruppe, Moskau

 

Eine kleine Gruppe Moskauer Grafiker, die Ostengruppe, arbeitet seit mehr als zehn Jahren zusammen und erfreut die Fachwelt mit originellen Plakaten zu kulturellen und politischen Ereignissen.

Diese Arbeiten verleugnen weder ihre Wurzeln in der Russischen Avantgarde der Zwanzigerjahre noch ihren engen Kontakt zum zeitgenössischen, internationalen, digital geprägten Grafik-Design. Sie fügen dem aber soviel Neues hinzu, dass leicht ein Gruppenstil erkennbar ist. Und man spürt die Freude, mit der diese jungen russischen Gestalter zusammen arbeiten und sich in die Gesellschaft einmischen.

Ostengruppe ist ihr "kulturelles“ Label, Geld verdienen sie mit Werbeaufträgen, die sie professionell und fantasievoll bewältigen.
 


 


Muthesius Kunsthochschule Kiel

Studierende der Muthesius Kunsthochschule, Studiengang Kommunikationsdesign, betreut durch die beiden Professoren Annette Stahmer und André Heers, reichen wie alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zu drei Beiträge ein.

Falls einer dieser Entwürfe von der Jury als Sieger ausgewählt worden wäre, hätten Stahmer und Heers gemeinsam mit dem siegreichen Studierenden auch die Umsetzung für die Kieler Woche 2012 betreut. Stahmer und Heers leiten in Berlin das Designstudio fliegende Teilchen.
 


 

Plakat
Entwurf: Eva Hartmann
Plakat
Entwurf: Hannah Opitz, Katrin Grimm
Plakat
Entwurf: Julian Klinner

Melchior Imboden, Buochs/Schweiz

Siegerentwurf

"Das Spiel der Farben hält das Plakat und alle anderen Erzeugnisse in ständiger Bewegung, Assoziationen von Wellen und Bootsformen entstehen und vergehen. Die Verwendung von Ausschnitten oder Teilen der Gesamtkomposition ermöglicht interessante Varianten des Motivs für die unterschiedlichen Anwendungen."
 


Visiotypen, Stuttgart


David Tartakover, Tel Aviv/Israe


Malsyteufel, Willich


HORT, Berlin

Andrew und Jeffrey Goldstein

Siegerentwurf

"Der Entwurf besticht durch seine konsequente Durchführung. Der Buchstabe ‚w’ wird durch Wiederholung zum prägnanten grafischen Zeichen. Assoziationen von Wellen und Wogen geben ihm eine eigenständige visuelle Wirkung. Die Kombination der Farben Blau, Weiß, Gelb erzeugt eine freundliche Grundstimmung und wird damit der Veranstaltung gerecht“, lobte die Jury.
 


Kurt Weidemann, Stuttgart


Reza Abedini, Amsterdam


Tony Brook, London


Gute Gestaltung, Berlin

Henning Wagenbreth, Berlin

Siegerentwurf

Der Siegerentwurf von Henning Wagenbreth "fokussiert klar auf den Menschen, auf die Teilnehmer und Gäste der Kieler Woche und abstrahiert das Miteinander und die Tätigkeiten in einer dem Comic sehr nahen, humorvollen Bildsprache, die sich durch einfache Verständlichkeit für alle Bevölkerungsgruppen auszeichnet“, urteilte die Jury.


Martin Wootli, Zürich


Patrick Thomas, Barcelona


Prof. Jürgen Späth, Stuttgart


Andrea Tinnes, Berlin

Peter Zizka

Siegerentwurf

Peter Zizkas Kieler-Woche-Design "fügt der historischen Reihe der Kieler-Woche-Plakate nahtlos eine neue Facette hinzu“, urteilten die Juroren. Das Thema Strömung werde für alle Medien überzeugend und mit hoher handwerklicher Qualität variiert.
 


Prof. Thomas Rempen


André Baldinger


Prof. Günter Karl Bose


Petra Knyrim

Markus Dreßen

Siegerentwurf

Am Design des Gewinners Markus Dreßen gefiel den Juroren, dass der Entwurf das zentrale Thema "125 Jahre Kieler Woche“ am plakativsten widerspiegelt.


Andreas Uebele


Muthesius-Kunsthochschule Kiel

Plakat
Susanne Schlöter, Simone Wagner, Ina Jelinek
Plakat
Andreas Meyen, Oliver Schröder
Plakat
Stefanie Bäuchler, Britta Gade

Leonardo Sonnoli


Gerwin Schmidt

Prof. Klaus Hesse, Erkrath

Siegerentwurf

Das Segelereignis steht im Vordergrund des Entwurfs von Prof. Klaus Hesse. Zum sportlichen Charakter der Veranstaltung vermittelt das Motiv auch Aspekte wie Eleganz und Festlichkeit.


Thomas Serres


Anne-Ulrike Thursch


Jörg Zintzmeyer


Reinhard Gassner

Detlef Behr

Detlef Fiedler und Daniela Haufe, Berlin

Siegerentwurf

Das Bild der Kieler Woche 2005 wird von hellblauen und weißen Wellen geprägt. Die Wellen sind Herzstück des grafischen Konzepts von Detlef Fiedler und Daniela Haufe aus Berlin, die den Wettbewerb für das Corporate Design der Fest- und Segelwoche 2005 gewannen.


Prof. Lex Drewinski, Berlin


Elena und Walter Schwaiger, München


Daniela Rossi, Mailand


Prof. Klaus Hesse, Erkrath