Kieler Woche
17. - 25. Juni 2017

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Inklusion in Kiel – auch auf dem Wasser

Pressemeldung vom 26.06.2015   —   Zurück zur Liste

 

Mit Feuer und Flagge bei der Kieler Woche ein Zeichen setzen für mehr Miteinander – das ist das Ziel des Inklusions-Fackellaufs.

Am Sonnabend, 27. Juni, wird die bundesweite Kampagne des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. Station in Schleswig-Holstein machen. Und wie es sich für Kiel.Sailing City gehört, soll die brennende Fackel vom Olympiahafen in Schilksee erst zu Wasser und dann zu Land, von Boot zu Boot und von Hand zu Hand weitergereicht werden.

Um 11.30h wird auf der Audi-Bühne im Olympiahafen Kiel-Schilksee im Rahmen einer kleinen Aktion die Fackel vom Kieler Ausnahmesegler Heiko Kröger entzündet werden, unterstützt von Jonas Bech von den Fußballern mit Cerebral-Parese.

Um zwölf Uhr wird der „Traumdrache“, eine 15-Meter-Segelyacht der Stiftung Drachensee, am barrierefreien Steg die Fackel an Bord nehmen. Von dort wird die „inklusive Crew“ die symbolträchtige Flamme bis zum Holtenauer Tiessenkai bringen und an ein Drachenboot-Team übergeben.

In Höhe der Seglervereinigung Kiel ist die Übergabe an den deutschen Special Olympics Kanadier geplant, bevor zwei Schwimmer noch den allerletzten Teil der Wasserstrecke zurücklegen und die Fackel bei der Seebadeanstalt Düsternbrook auf die Landstrecke geht. Diese führt über vier Etappen die Kiellinie entlang bis zur NDR-Bühne am Ostseekai. Dort nehmen der Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Schirmherr der Kieler Inklusionsfackel, und Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, den brennenden Staffelstab im Herzen der Kieler Woche entgegen.

„Wir freuen uns über jedes Boot, das die Inklusionsfackel nach der Windjammerparade auf ihrem Weg in die Innenförde begleitet“, sagt Organisatorin Stefanie Gomez, und an Land gelte das gleiche: „Es geht nicht um sportliche Leistungen, sondern darum, die Fackel ans Ziel zu bringen – und um die Botschaft, dass gemeinsam auch schwierige Bedingungen gemeistert werden können.“

Beim Inklusions-Fackellauf in Kiel können und sollen daher alle mitmachen – und möglichst viele Boote. „Der Rücklauf von der Windjammerparade in die Innenförde bietet sich da wunderbar an“, so Gomez.

Sie setzen sich für die Inklusion ein (v.l.): Organisatorin Stefanie Gomez, der zweifache Medaillengewinnen bei Paralympischen Spielen, Heiko Kröger, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Schirmherr der Kieler Inklusionsfackel und Co-Organisatorin Antje Hachenbach (Aktion Mensch). Foto: AUDI / Walch



Wer Flagge zeigen möchte für Inklusion, kann das am Sonnabend wörtlich nehmen in die Tat umsetzen: Exklusiv aufgelegte Flaggen vom Netzwerk Inklusion können beim Hafenmeister des Kieler Yacht Club abgeholt werden.

Interessenten melden sich bei Stefanie Gomez, Tel. 0160 / 90 97 90 79. Läufer an Land können übrigens ebenso spontan mitmachen. Infos gibt es im Internet: www.netzwerkinklusion.de/fackellauf

Nach einer Startverschiebung von drei Stunden wurden am heutigen Freitag die 16 internationalen Klassen aufs Wasser geschickt. Bis in die Abendstunden dürften erneut rund 50 Wettfahrten gestartet werden.
 

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