Kieler Woche
16. - 24. Juni 2018

Logo der HSH Nordbank Logo der AUDI AG

Heiko Kröger segelt an die 2.4mR-Spitze

Pressemeldung vom 24.06.2017   —   Zurück zur Liste

 

Grau und verregnet startete der vierte Tag der Para World Sailing Championships. Wiederum waren teils starke Böen angesagt. Nach Absprachen mit dem deutschen 2.4 mR-Segler Heiko Kröger und dem Bundestrainer beschloss die Regattaleitung: „Die Bedingungen sind segelbar.“ Sie sollte Recht behalten.
 
Mit 20 Punkten hat sich Heiko Kröger (GER) an die Spitze der 2.4mR vorgearbeitet. Matthew Brugg (AUS) und Damien Seguin (FRA) sind ihm mit 21 und 22 Punkten dicht auf dem Fersen. Foto: Kieler Woche / segel-bilder.de
 


Am Vortag hatte der starke Wellengang dafür gesorgt, dass einige Boote in der Klasse 2.4 mR voll Wasser liefen. Eine Seglerin erlitt eine Unterkühlung. Deutlich moderater fielen die Segelbedingungen am vierten Tag der Weltmeisterschaft aus.

„Es war weniger nass und weniger aufregend. Aber ich bin nach einer Woche in der Hansa 303 mit dem Ergebnis zufrieden: drei Rennen und drei dritte Plätze“, sagte der deutsche Segler Jens Kroker, der in der Gesamtwertung nach wie vor auf dem dritten Platz liegt. Ein Wechsel an der Spitze des Feldes ergab sich nach den drei Rennen des Tages: Der Pole Piotr Cichocki rückte auf Platz eins vor und verwies Christopher Symonds, der bislang die Rangliste anführte, damit auf Platz zwei.

Auch bei den Frauen in der Bootsklasse Hansa 303 bewirkten die drei Rennen am vierten Tag der Meisterschaft eine neue Verteilung auf den Plätzen zwei und drei. Auf Platz eins konnte sich die Spanierin Violeta del Reino Diez del Valle halten, gefolgt von Qian Yin Yap aus Singapur und der Brasilianerin Ana Paula Goncalves Marques.

Für den Deutschen Heiko Kröger lief es heute in der Klasse 2.4 mR sehr gut: In zwei Rennen führte er das Feld an und siegte. Die dritte Wettfahrt schloss er als Dritter ab. In der Rangliste steht er momentan auf Platz eins. Der Australier Matthew Bugg belegt den zweiten Rang, gefolgt von Damien Seguin aus Frankreich.

Für den letzten Tag der Weltmeisterschaft sind laut Organisationsleiter Nino Shmueli ähnliche Windbedingungen wie am Sonnabend hervorgesagt, eventuell zwei bis drei Knoten mehr Wind. Die Wettfahrtleitung hofft, in der Bootsklasse 2.4 mR mit zwei weiteren Wettfahrten die Zahl der möglichen zehn Rennen voll machen zu können. Für die Hansa 303 sind drei Rennen geplant.

Zurück zur Liste