Kieler Woche
18. - 26. Juni 2016

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40. Internationales Städteforum

18. Juni 2016, 10 Uhr

Förde Sparkasse
Lorentzendamm 28-30

Integration im Fokus des Städteforums

Millionen Flüchtlinge wollen in Deutschland und Europa leben und arbeiten. Welche enormen Herausforderungen, aber auch Chancen damit einhergehen, ist Thema des diesjährigen Internationalen Städteforums zur Kieler Woche.

Flaggen vor dem Rathaus Partnerstädte und befreundete Kommunen der Landeshaupstadt treffen
sich zum Internationalen Städteforum an der Kieler Förde.

Wie kann Integration gelingen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Wo liegen die größten Defizite und welche Lösungsmöglichkeiten bieten sich an? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Internationalen Städteforums, an dem traditionell Repräsentanten aus den Partner- und befreundeten Städten der Landeshauptstadt teilnehmen.

Die Flüchtlingskrise ist derzeit das beherrschende Thema. Insbesondere die Städte und Kommunen sehen sich mit Aufgaben konfrontiert, die in ihren sozialen, ökonomischen und kulturellen Ausprägungen nach dem Zweiten Weltkrieg wohl einmalig sind.

Gelingt die soziale Integration?

Beantwortet werden muss unter anderem die Frage nach der Unterbringung. Gemeinschaftsunterkünfte sind das eine, die Schaffung dauerhaft bezahlbaren Wohnraums das andere. Gibt es genug Platz für alle? Erleben wir die Renaissance des sozialen Wohnungsbaus?

Ebenso bedeutend ist die Frage nach der sozialen Integration durch Arbeit. Sind Flüchtlinge Segen oder Belastung für den Arbeitsmarkt? Forscher sind sich mehrheitlich einig: Aufgrund der demografischen Entwicklung braucht insbesondere Deutschland Zuwanderer – und die müssen möglichst gut ausgebildet sein. Eine große Aufgabe und Verpflichtung für alle Bildungseinrichtungen – von der Kita bis zur Universität.

Von der Willkommenskultur zum Miteinander

Und schließlich stellt sich die Frage nach der kulturellen Integration: Welche Instrumente stehen uns zur Verfügung oder müssen wir entwickeln, um die Willkommenskultur in ein langfristig friedliches Miteinander zu überführen?

Gäste sind zur Tagung herzlich willkommen.