Kieler-Woche-Programm

Große Windjammerparade mit rund 100 Groß- und Traditionsseglern

Samstag, 27. Juni 2020, 11 Uhr bis 13 Uhr

Innenförde

Kiellinie, 24105 Kiel

Eintritt frei


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Sie ist maritimer Höhepunkt der Kieler Woche: die große Windjammerparade. Der Traum von vielen weißen Segeln wird wieder Wirklichkeit.

Wenn sich am zweiten Sonnabend der Kieler Woche rund 100 Groß- und Traditionssegler formieren, herrscht Hochbetrieb auf der Kieler Förde. Ein großartiges Seh- und Seespektakel, das sich keiner entgehen lassen sollte. Zur offiziellen Parade gehören internationale Groß- und Traditionssegler sowie zahlreiche Dampfschiffe und Begleitfahrzeuge. Hinzu kommen unzählige kleine Boote und Yachten.

Um 11 Uhr geht es offiziell los: Die Schiffe laufen in Paradeformation aus der Kieler Innenförde in die Außenförde und nehmen Kurs auf Laboe. Jeder Großsegler führt eine Gruppe kleinerer Segler an. Mit einem Tempo von vier Knoten (knapp 7,5 Stundenkilometern) wird mit nordöstlichem Kurs bis zur gedachten Ziellinie zwischen Olympiahafen Schilksee und Laboe gesegelt. Dort löst sich die Parade gegen 13.30 Uhr auf.

Mehr als 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer feiern das „Sommerfest auf See“, das gleichzeitig auf das Ende der Kieler Woche einstimmt. Die besten Aussichten vom Land haben Segelfans an den Ufern der Innenförde. Beste Plätze auf dem Westufer sind an der Kiellinie, am Hindenburgufer, am Leuchtturm Holtenau an der Einfahrt zum Nord-Ostsee-Kanal, am Leuchtturm Friedrichsort und Falckensteiner Strand. Auf dem Ostufer bieten sich für Schaulustige Mönkeberg, Kitzeberg und Möltenort an. Aber auch aus der Luft oder vom Beiboot aus lässt sich das maritime Großereignis genießen.

Die Kieler Windjammerparade wurde 1972 anlässlich der Olympischen Segelwettbewerbe vor Kiel ins Leben gerufen. Windjammer sind Großsegler, die im späten 19. Jahrhundert als Frachtschiffe eingesetzt wurden. Heute bezeichnet man auch moderne Segelschulschiffe und Kreuzfahrtsegelschiffe als Windjammer. Der Begriff stammt aus dem Englischen: „to jam the wind“ bedeutet sinngemäß „gegen den Wind pressen“. Damit verbunden ist die Vorstellung, wie die imposanten Schiffe und ihre Besatzungen Wind und Wellen, Meer und Stürme trotzen.


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Quelle

Kieler Woche Büro