Kleinkunst -Festival

Kleinkunst in der ganzen Stadt: Akrobatik und Artistik, Comedy und Jonglage, Kindertheater und Straßenclowns - an den neun Kieler-Woche-Tagen bieten mehr als zwei Dutzend Kleinkünstler*innen bei ihren über 1.200 Auftritten rund 650 Stunden Programm.

Während der 125. Kieler Woche bringen so viele Clowns, Akrobat*innen, Jongleur*innen und Zauberkünstler*innen wie noch nie alle zum Staunen und Lachen. Fast 50 Künstlergruppen und Solist*innen haben das Kieler-Woche-Büro und Kiel Artist engagiert.

Über 650 Stunden abwechslungsreiches Programm präsentieren die Darsteller*innen auf dem Rathausplatz, an der Kiellinie und ganz neu auch auf dem Holstenplatz, bei der Schrevenbrücke, auf der Holsten- und der Dänischen Straße.

Außerdem gibt es in diesem Jahr erstmals ein eigenes Kleinkunstzelt von Kiel-Artist beim Aquarium an der Kiellinie.

Selbst in den Kinderkliniken kommt die Kleinkunst zur Visite: Wenn sich dort täglich zwei Klinikclowns auf den Stationen tummeln, dann tun sie das vor allem, um den kleinen Patient*innen die Zeit bis zur Genesung zu verkürzen.

 

Unter den 125 Besonderheiten der 125. Kieler Woche feiern in diesem Jahr auch talentierte Kleinkünstler*innen ihre Feuertaufe an der Förde.

Zum Beispiel Bloody Mary, die singende und plaudernde Tomate - garantiert gentechnik- und langeweilefrei! Mit ihrer Ukulele und unterhaltsamen Anekdoten über das Tomaten-Dasein verzaubert sie ihr Publikum auf ganzer Staude. Außerdem sorgen erstmals die sympathisch-frechen Comedy-Stewardessen für First-Class-Service vom Check-in bis zum Landeanflug. Mit Gesang und unwiderstehlicher Lebensfreude begleitet diese Crew ihre Zuschauerinnen und Zuschauer mit Schallgeschwindigkeit in den humoristischen Himmel.

Kleinkunst-Fans müssen im Jubiläumsjahr des Segel- und Sommerfestivals natürlich nicht auf Publikumslieblinge verzichten: Ferngesteuert schlängelt sich Jochen, der Elefant wieder auf seinem Dreirad durch die Besucherbeine und sorgt mit seinen flotten Sprüchen für gute Laune.

Den besten Überblick über das größte Sommerfestival im Norden Europas hat auch in diesem Jahr der Kieler-Woche-Matrose auf seinen Stelzen. Wer ihn trotz einer Körpergröße von stattlichen drei Metern noch nicht gesehen hat, bemerkt ihn spätestens, wenn er sein Nebelhorn zückt. Dann nimmt er seine Zuhörer*innen mit auf eine wilde Fahrt durch angebliche Abenteuer auf allen zwölf Kontinenten und sieben mal sieben Weltmeeren.

Auf Stelzen unterwegs sind auch die Artist*innen von Corpus Titanium. Verkleidet als farbenfrohe Drachen mit einer Flügelspannbreite von über vier Metern sorgen sie für große Augen im Publikum.

Musikalisch wird es auch in diesem Jahr mit den beliebten Schlick-Schippern. Die Besatzung des kleinsten Shanty-Chors der Welt besteht aus einem Kapitän, einem Leichtmatrosen und einer Schiffsratte. Sie kreuzen in einem Nachbau einer Gaffeljolle über die Kieler Woche und unterhalten ihre Zuschauer*innen mit kreativen Liedern und Comedy.

Einen abwechslungsreichen Mix aus Jonglage, Akrobatik, Improvisation und Comedy bieten die Künstler*innen von Kiel Artist. Sie treten während der gesamten Kieler Woche täglich von 14 bis 19 Uhr auf kleinen Bühnen zwischen dem Holstenplatz und der Blücherbrücke auf. Das vielfältige Programm reicht von eindrucksvollen Feuershows über erstaunliche Zaubertricks bis hin zu atemberaubender Akrobatik.

Erstmals zeigen die Artist*innen jeden Abend um 19.30 Uhr die besten Kurzauftritte des Tages in einer stimmungsvollen Abschluss-Show im Kiel-Artist-Zelt auf der Schlaumachwiese neben dem Aquarium an der Kiellinie.

 
Auch diese Künstler*innen und Künstler zeigen in diesem Jahr ihre Talente auf der Kieler Woche:

Der britische Jongleur Andy Snatch, das Ensemble des Stelzentheaters Skaramouche, der Wortakrobat Georg Linde als Härr Georg, der Diabolo-Jongleur DJuggledy, Jay Toor als Giselle la Pearl mit ihrer frechen Slapstick-Straßenshow, Allround-Talent Nicole Bäumer als Lucy Lou mit ihrem Partner Kammann, der Jongleur Herr Konrad mit seinem Hochrad, die drei Matrosen des Theaters Pikante, die Stelzenkünstler des Zebra Stelzentheaters, die musikalische Rattengang RaTaTa des Theaters PasParTouT, Vorarbeiter Heinz und sein Azubi Achim - Pico Bellos lustige Stadtreiniger, der Zauberer Hironimus, die Jonglage-Künstler Mike und Mike von Opus Furore, die Improvisationskünstler des Wasdas-AktionsTheaters ‚Intermezzo‘ und die beliebten weißen Statuen der Wasdas-StatuenGalerie.

 

   

Kleinkunst - großgeschrieben, gaanz großgeschrieben
Immer hoch am Wind: die Schlick-Schipper
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3/5
Ganz in Rot: Kleinkünstlerin Lucy Lou
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1/5
Sieht man jetzt nicht, stehen aber eigentlich auf Stelzen: Die Artisten von Corpus Titanium
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2/5
Ganz in Weiß: WASDAS-Aktionstheater auf der Kiellinie
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4/5
Die Ratten kommen: PasParTout
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5/5