Lutz / Beucke können für Tokio planen

Vorbehaltlich der Bestätigung der heutigen Ergebnisse ist die nationale Olympia-Ausscheidung bei den 49erFX bereits einen Tag vor Abschluss der Kieler Woche entschieden.


Schon vor den letzten beiden Rennen am Sonntag haben Lutz/Beucke die Qualifikation für Tokio geschafft. Foto: www.segel-bilder.de

In ihrem dritten Anlauf auf die Olympischen Spiele haben Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee/Strande) alle Kriterien erfüllt. Nachdem sie 2012 und 2016 noch an der internen deutschen Konkurrenz gescheitert waren, können sie nun nicht mehr von den 2016er-Olympiateilnehmerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Berlin) eingeholt werden. Die ausstehenden zwei Wettfahrten können in der Kieler-Woche-Wertung zwar noch für einige Verschiebungen sorgen. Die können aber nicht mehr so stark sein, dass Lutz/Beucke in der dreiteiligen Olympia-Ausscheidung, die die vergangenen beiden Weltmeisterschaften und jetzt die Kieler Woche umfasste, hinter Jurczok/Lorenz zurückfallen. Zudem kann die süd-norddeutsche Kombination mit großem Selbstvertrauen in den finalen Tag zur Kieler Woche gehen. Denn nach einer starken Serie und mit dem Tagessieg zum Abschluss des Samstag haben sie die Kieler-Woche-Führung übernommen.


Segeln plus X mit Hygiene und Abstand

Neben Segelsport auf höchstem Niveau kennzeichnete bislang auch traditionell eine bunte Eventfläche in Schilksee die Kieler Woche. Anders in diesem Jahr. Im Mittelpunkt des Geschehens steht ausschließlich der Segelsport. Schilksee wird zu einer geschlossenen Gesellschaft ohne Eventareal. Das Hafengelände wird für die Öffentlichkeit abgesperrt. Die Aktiven sind mit Trainern und Organisatoren unter sich. Auf Veranstaltungszelte, die Sponsorenmeile und Verkaufsstände wird verzichtet. Das Regattahaus, der boot-Düsseldorf-Club als Check-In-Zelt, die Vaasahalle und das Areal rund um den Kieler Yacht-Club in Düsternbrook sind die Anlaufstellen an Land, ggf. wird die Bootshalle des KYC in Strande integriert. Die Aktiven, Organisatoren und Trainer erhalten Einlass-Tickets, die nur für bestimmte Areale gelten.

„Es sind enorme Herausforderungen, denen wir uns stellen, um den Seglerinnen und Seglern auch in diesem Jahr die Möglichkeit zu geben, Regatta zu segeln. Dabei steht die Gesundheit aller Beteiligten ganz klar im Vordergrund. Hygienevorschriften und Mindestabstandsregeln müssten eingehalten werden“, so der Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, Dirk Ramhorst. Zudem werden die Einreise-Vorschriften Einfluss auf die endgültigen Starterlisten nehmen.

Da das analoge Kieler-Woche-Erlebnis in Schilksee im Jahr der Pandemie also nicht stattfindet und Zuschauer vor Ort damit ausgeschlossen sind, legen die Veranstalter ein noch größeres Gewicht auf die digitale Öffentlichkeitsarbeit. Die Präsenz in den sozialen Netzwerken wird ausgebaut, und die Regatten werden den Segelfans in aller Welt umfangreich über Kieler-Woche-TV virtuell zugänglich gemacht. Für den TV-Bereich zeichnet die Landeshauptstadt Kiel verantwortlich und trägt die entsprechenden Kosten.

 


Das Kieler-Woche-Meldungsarchiv durchsuchen

Freitextsuche
Zeitraum von
Zeitraum bis
Kategorieauswahl
Absenden oder leeren
Kieler-Woche-Meldungen abonnieren
Auch interessant
Medienkontakte Kieler Woche

   
 

Kerstin Graupner, Pressesprecherin
0431 901-1007
 

Arne Gloy
0431 901-2406

 

Medienkontakt Regatten

Sprecher der Kieler-Woche-Regatta-Organisation: Hermann Hell
 
0172 260 93 50


Festnetz bis 5. September 
0451 89 89 74
 
Festnetz ab 6. September 
0431 97 99802-41
Fax 0431 24 015-25