Meldung vom 10. Juni 2021

Kiel und Hamburg: Gemeinsam für nachhaltige Städte der Zukunft

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer diskutiert heute gemeinsam mit Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg, und Isidro Laso Ballesteros von der Europäischen Kommission über die Chancen und Herausforderungen der Stadtentwicklung durch Wissenschaft, Forschung, Nachhaltigkeit und Innovation.

Eingeladen zum hochkarätigen digitalen Austausch hatte Plug & Play Hamburg. Das Tech-Unternehmen mit dem Stammsitz im Silicon Valley Plug and Play ist ein global agierender Technologie Accelerator (Unternehmensbeschleuniger), betreibt weltweit 28 Standorte und kooperiert seit 2019 mit Schleswig-Holstein.

Ziel der Diskutanten ist es, gemeinsam die Herausforderungen und Möglichkeiten der Stadt der Zukunft zu erörtern und sich dabei über innovative Lösungsansätze für eine lebenswerte Stadt aus unterschiedlichen Bereichen wie Wissenschaft, Mobilität und Klimaschutz auszutauschen:

Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel: „Kiel und Hamburg setzen auf die gleiche Karte, wenn es um innovative Lösungsansätze für die Zukunft der Städte geht. Eine umweltgerechte wirtschaftliche Entwicklung, Startup-Förderung und die Bewältigung der großen Herausforderungen wie Klimawandel, Verkehrswende, Digitalisierung und sozialer Teilhabe können wir nur gemeinsam wuppen. Das Panel ist eine gute digitale Chance, die vielen Möglichkeiten einer norddeutschen oder besser nordeuropäischen Zusammenarbeit zu entdecken und zu vertiefen. Die Aufgaben des 21. Jahrhunderts haben wir verstanden. Jetzt kommt es darauf an, sie zu lösen. Wer, wenn nicht wir, kann das schaffen.“

Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke: „Hamburg mitsamt der gesamten Metropolregion hat andere Herausforderungen als kleinere Städte. Aber im internationalen Vergleich müssen wir als norddeutsche Region den Schulterschluss mit Nachbarn wie Kiel suchen und noch stärker miteinander kooperieren. Klimaschutz ist für Hamburg zentral: Hamburg steht zu den Pariser Klimazielen und hat vor, als eine der ersten europäischen Metropolen klimaneutral zu werden. Umsetzen lassen wird sich vieles allerdings nur mit kreativen Ideen und innovativen Ansätzen. Vieles davon entsteht an unseren Hochschulen oder Forschungseinrichtungen – oder in einem neuen Stadtteil, wie der Science City Bahrenfeld, der nachhaltigen und klimaschonenden Städtebau und Wissenschaft zusammen denkt. Unser Ansatz ist daher, dafür zu sorgen, dass exzellente wissenschaftliche Forschung eine gute Chance hat, attraktiv für eine Anwendung in der Industrie zu sein. Wir haben uns vorgenommen Innovation künftig breiter zu denken: Es geht dabei ebenfalls um gesellschaftlichen Zusammenhalt, um Digitalisierung und den Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Welt steht vor mannigfaltigen Herausforderungen, die es zu lösen gilt; unsere Städte sind die entscheidenden Akteure, dass dies gelingt.“

 

Hintergrund:

Im Schulterschluss mit Wissenschaft und Wirtschaft wurde in Hamburg eine neue regionale Innovationsstrategie (RIS) entwickelt, welche die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Lösungen für wichtige Gesellschafts- und Zukunftsbereiche vorantreiben soll. Nicht nur die Metropolregion Hamburg (MRH) ist dabei wichtiger Bestandteil der Überlegungen, sondern der gesamte Norddeutsche und nordeuropäische Raum.

Das Experten-Panel fokussiert sich in seiner Innovationsstrategie auf die fünf Zukunftsthemen Gesundheit, Klima und Energie, Mobilität, Data Science und Digitalisierung, Materialwissenschaften und Neue Materialien und nimmt hier eine aktive und gestaltende Rolle ein.

 

 

 

 

 

Pressemeldung 343/10. Juni 2021/kg


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