Meldung vom 22. Juli 2021

Entwürfe für Hörn-Bebauung am Germaniahafen liegen vor

Die Hörn als Spitze der Kieler Förde gewinnt städtebaulich weiter an Form. Um den Germaniahafen soll ein Mix aus Wohnungen und Gewerbe entstehen. Hierzu liegen nach einem Wettbewerb jetzt die prämierten Entwürfe vor. 

Die Baum meravis Waterkant Immobilien GmbH, bestehend aus der BAUM Unternehmensgruppe aus Hannover und der meravis Immobiliengruppe (Hannover/Hamburg) hatte 2019 zwei Baufelder an der Hörn um den Germaniahafen erworben. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Gebäude für etwa 290 Wohnungen sowie für Gewerbeflächen errichten. Dazu hatte die Investorengemeinschaft Baum meravis Waterkant Immobilien GmbH einen städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerb in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Kiel ausgelobt. Enthalten ist auch ein Lösungsvorschlag für die Vollendung der Gaardener Brücke. Dafür wird es noch ein weiteres Qualifizierungsverfahren unter Federführung der Stadt geben.

Kiels Stadträtin und Dezernentin für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Doris Grondke und der Geschäftsführer der BAUM Unternehmensgruppe Gregor Baum (stellvertretend für die Investorengemeinschaft BAUM/meravis) stellten die prämierten Wettbewerbsentwürfe am 22. Juli im Forum für Baukultur vor. Die Preisträger*in für das Baufeld östlich des Germaniahafens ist das Architekturbüro ASTOC Architects and Planners aus Köln. Für den Baubereich südlich des Germaniahafens hat das Architekturbüro Baumschlager Eberle aus Berlin den Zuschlag bekommen. Die Auslobung zum Wettbewerb war vorab im Ortsbeirat und Bauausschuss präsentiert worden.

Im Baubereich direkt am Germaniahafen sind 294 Wohnungen, Gewerbeflächen und eine Tiefgarage geplant. Am Ende der Gaardener Brücke sollen ein Hotel mit 201 Zimmern sowie Büros und Gewerbeflächen entstehen. Zusammen haben die Gebäude rund 58.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Baubeginn könnte im Frühjahr 2023 sein.

Stadträtin Grondke lobte die Wettbewerbsentwürfe: „Kiels städtebauliche Entwicklung am Wasser schreitet voran. Die beiden Architekturbüros geben dem Südufer des Germaniahafens ein neues und unverwechselbares Gesicht. Ich danke den Unternehmen BAUM und meravis für ihre kompetente und verlässliche Arbeit für dieses Bauprojekt. Hier werden wichtige Weichen für den Wohnungs- und Gewerbebau in Kiel gestellt. Auch die Vollendung der Gaardener Brücke rückt in greifbare Nähe. So werden das Kieler Ost- und Westufer endlich noch besser miteinander verbunden.“

Gregor Baum, Geschäftsführer der BAUM Unternehmensgruppe: „Die Entwicklung des Germaniahafens zu einem attraktiven und vielseitigen Gebiet ist für uns eine sehr spannende und reizvolle Aufgabe. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Stadt Kiel und den Preisträger-Architekten das Stadtbild neu gestalten.“

Die BAUM Unternehmensgruppe ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in allen immobilienwirtschaftlichen Bereichen erfolgreich tätig. Neben der Entwicklung und Realisierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie der Verwaltung des eigenen Immobilienbestandes ist die BAUM Unternehmensgruppe auch als Betreiberin in den Segmenten Hotellerie und Gastronomie tätig.

Vermieten, verkaufen und verwalten: Auf diesen drei Säulen ist die meravis Immobiliengruppe tätig. Sie projektiert vielfältige Objekte für Mieter, Käufer, Investoren und entwickelt Lösungen für die Wohnungswirtschaft seit mehr als 70 Jahren. Die Immobiliengruppe betreut 12.000 eigene und 1.000 fremde Wohn- und Gewerbeeinheiten über ihre Standorte in Hannover sowie Hamburg und hat bisher über 23.000 Wohneinheiten realisiert. Das eigene PropTech unternehmen Spiri.bo entwickelt digitale Lösungen und Services für die Wohnungswirtschaft. 

Zukünftiger Blick auf den Germaniahafen: Direkt am Wasser werden unter anderem 294 Wohnungen gebaut.  Visualisierung: Achitekturbüro Baumschlager Eberle Architekten

 

Pressemeldung 450/22. Juli 2021/CFL


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