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Steinlein/Plößel und Wanser/Autenrieth vorne

Volles Regattaprogramm am siebten Tag der Kieler Woche


Mit einem Tagessieg trotz zwei Patzern kletterten Luise Wanser und Philipp Autenrieth auf Platz eins der 470er. Foto: Sascha Klahn/Kieler Woche


Eine spontane Hamburger Mixedcrew führt die (nur für Frauen olympische) 49erFX-Konkurrenz bei der Kieler Woche an. Mit ihrem Coach, dem zweimaligen olympischen Bronzemedaillengewinner Thomas Plößel, steuerte Sophia Steinlein am Freitag (24. Juni) zu zwei Tagessiegen und verwies die Schwedinnen Vilma Bobeck/Rebecca Netzler zwei Punkte zurück auf Rang zwei. „Unser Ziel waren zunächst nur die Top Ten“, so Plößel, „aber vielleicht geht ja noch mehr.“ Nach Olympia-Silber 2021 liegen Tina Lutz und Susann Beucke (Holzhausen/Strande) bei ihrem letzten gemeinsamen Auftritt auf dem sechsten Platz.

Ebenfalls den Sprung auf eins schaffte die Olympia-Sechste Luise Wanser aus Hamburg mit Philipp Autenrieth im 470er, der seit diesem Jahr nur noch gemischt gesegelt wird. Dabei lief es draußen gar nicht nach Plan. „Wir haben zwei dumme Fehler gemacht, erst einen taktischen, und dann ein Foul mit Strafdrehungen“, war die 25-Jährige mit unzufrieden. Denn neben einem Tagessieg in der fünften Wettfahrt mussten das Duo einen 16. Platz in die Wertung nehmen. Trotzdem reichte es für die neue Spitzenposition vor dem Ehepaar Malte und Anastasiya Winkel aus Kiel, die drei Punkte zurück Zweite sind.

Subtropische Bedingungen mit Windstärke fünf bis sechs forderten die Aktiven auf allen neun Regattabahnen vor Kiel-Schilksee. Der Schleswiger Nik Aaron Willim büßte dabei seine Spitzenposition in der ILCA-7-Klasse ein und rutschte auf vier ab. Ihn löste der Finne Kaarle Tapper punktgleich vor seinem Landmann Valtteri Uusitalo ab. Auch Julia Büsselberg aus Berlin (ILCA 6) verpasste das Zwischenpodium als Vierte knapp. Die Australierin Mara Stransky ist überlegen vorn.

Eine Machtdemonstration der Olympiasieger Ruggero Tita und Caterina Banti prägt die Nacra-17-Konkurrenz. Einem einzigen Ausrutscher (13.) ließ das Mixed-Duo aus Italien drei Tagessiege folgen. John Gimson und Anna Burnet aus Großbritannien sind sieben Punkte zurück Zweite. Die Bronzemedaillengewinner von Tokio 2021, Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer, kämpften bei zunehmend hatten Bedingungen in steilen Wellen noch mit Setup und Manövern. Die Kieler steuern als Zehnte gerade noch auf Kurs Medaillenrennen am Sonntag.

Die Rennen der 49er (Männer) und der iQ-Foiler (Frauen und Männer) begannen am Donnerstag erst nachmittags um 14 Uhr. Die Wettfahrten werden am Sonnabend (24. Juni) ab 10.30 Uhr (iQ-Foil) fortgesetzt. Die Windvorhersage ist weiter günstig. Die Kieler Woche geht am Sonntag, den 26. Juni, unter anderem mit den Medaillenrennen der olympischen Disziplinen zu Ende.

Eine Klasse für sich sind die Olympiasieger Ruggero Tita und Caterina Banti aus Italien im Nacra 17. Foto: Sascha Klahn/Kieler Woche

Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer kämpfen noch ein wenig mit den Modifikationen des Nacra 17-Kats und sind Zehnte. Foto: Sascha Klahn/Kieler Woche


 


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