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Meldung vom 25. Juni 2023

Rund 3,8 Millionen Menschen erlebten besondere Kieler-Woche-Momente

Olympiareife Leistungen auf den Regattabahnen, Konzerte und Kultur für jeden Geschmack, mehr Teilhabe für alle und ausgelassene Stimmung in der ganzen Stadt: Die Kieler Woche 2023 hat ihrem Ruf als größtes Segel- und Sommerfestival Europas alle Ehre gemacht. Rund 3,8 Millionen Besucher*innen gingen zehn Tage lang bei bestem Sommerwetter auf gemeinsame Entdeckungsreisen.

Für Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer nimmt die Kieler Woche 2023 – nach zwei kleineren Veranstaltungen im September 2020 und 2021 und der sehr knappen Planung im vergangenen Jahr – einen besonderen Platz in der „KiWo“-Geschichte ein: „Die Kieler Woche ist so richtig zurück – und ich finde: Stark wie nie! Die große Besucher*innenzahl zeigt, dass die Menschen wieder Lust auf gemeinsame Erlebnisse und besondere Momente haben.“

Kämpfer freut sich besonders über das typische Kieler-Woche-Gefühl, das die vergangenen zehn Tage in der Stadt herrschte: „Wenn die Profiseglerin auf die Kleinkünstlerin trifft und ein Premierminister auf Samson, wenn aus dem Rathaus plötzlich Krakenarme wachsen und die Krusenkoppel zum Bauernhof wird – dann zeigt sich der einzigartige, verbindende und überraschende Charakter der Kieler Woche.“

Nachdem es bereits am ersten Wochenende in einigen Bereichen sehr voll wurde, haben Stadt und Polizei ihr Sicherheitskonzept angepasst. So galt an der Kiellinie ab Donnerstag bei besonders großem Besucher*innenandrang eine Einbahnstraßenregelung für Fußgänger*innen. „Wie hier alle Beteiligten schnell und in enger Abstimmung reagiert und die Situation entspannt haben, zeigt, wie gut das Kieler-Woche-Büro und alle Partner*innen zusammenarbeiten, um den Menschen einen sicheren und fröhlichen Kieler-Woche-Besuch zu ermöglichen“, betont Kämpfer. Auch der ABK, der KOD und die Feuerwehr hätten angesichts des großen Besucher*innenansturms und der daraus folgenden Herausforderungen wie Abfallaufkommen und Vandalismus wieder Herausragendes geleistet.

Schließlich lobt Kämpfer noch alle Menschen im Hintergrund und ehrenamtlichen Helfer*innen: „Ohne diese stillen Kieler-Woche-Held*innen könnten wir die Kieler Woche gar nicht auf die Beine stellen. Mein großer Dank gilt außerdem unseren Premiumpartnern Audi, REWE und Visa sowie unseren Eventpartner*innen.“


Musikstars, buntes Programm und mehr Teilhabe für alle

Zehn Tage voller Überraschungen, Begegnungen und Sonnenschein – das war die Kieler Woche 2023. Zu den Höhepunkten gehörten die offizielle Eröffnung durch den kapverdischen Premierminister José Ulisses de Pina Correia e Silva, die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises – unter anderem an die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO) Dr. Ngozi Okonjo-Iweala –, sowie die Verleihung des Wissenschafts- und des Innovationspreises der Landeshauptstadt Kiel.

Auf rund 20 Bühnen im ganzen Stadtgebiet sorgten hunderte Bands und Künstler*innen für Stimmung. Zu den Headlinern gehörten in diesem Jahr die Sportfreunde Stiller, Vanessa Mai & Band und Tim Bendzko (Rathausbühne); Leony, Frida Gold und Kamrad (NDR und N-JOY auf der Rathausbühne); Glockenbach und Alle Farben (Fördebühne, präsentiert von R.SH); Kelvin Jones und Jerome (Fördebühne, präsentiert von delta radio); sowie Doro, Itchy und Torfrock (Radio Bob! Rockcamp). Fast alle Konzerte waren „umsonst, draußen und für alle“ und lockten zahlreiche Besucher*innen an. Um noch mehr Menschen das Erleben der vielen kostenlosen Konzerthöhepunkte zu ermöglichen, wurden sieben Konzerte von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet. Auch zwei Vorführungen des Figurentheaters im Hoftheaters wurden übersetzt.

Ein besonderer Höhepunkt war das Classic Open Air mit Patricia Kelly und dem Philharmonischen Orchester Kiel auf der Rathausbühne, präsentiert vom Kieler-Woche-Förderverein. Die „gewaltig leisen“ Konzertabende auf der Krusenkoppel wurden von knapp 12.000 Musikfans besucht. Beim Kieler-Woche-Hoftheater im Hiroshimapark erlebten die Besucher*innen besondere Figurentheater und Konzerte.

Für noch mehr Teilhabe hatte das Kieler-Woche-Büro in diesem Jahr viele neue Ideen und Maßnahmen im Konzept. Zusätzlich zu den gebärdensprachgedolmetschten Konzerten sorgte der KulturHafen Kiel dafür, dass auch Menschen mit geringem Einkommen die besondere Stimmung der „gewaltig leise“-Konzerte genießen konnten. Inhaber*innen eines KielPasses oder Senior*innenpasses konnten erstmals Kieler-Woche-Gutscheine erhalten. Ein kostenfreier Begleitservice stellte – in Kooperation mit dem Projekt „Inklusion Muss Laut Sein“ und dem nettekieler Ehrenamtsbüro – Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigung „Buddies“ für einen gemeinsamen „KiWo“-Bummel an die Seite.

Für die Spiellinie ging es in diesem Jahr „Raus aufs Land“. Neun Tage lang verwandelten Kinder gemeinsam mit dem Spiellinie-Team der vhs-Kunstschule die Krusenkoppel in eine bunte Landpartie. Insgesamt besuchten rund 280.000 kleine und große Gäste das einzigartige Kinder-Kultur-Angebot unter freiem Himmel.

Viel los war auch bei beliebten Klassikern wie dem Internationalen Markt auf dem Rathausplatz, der Willer Balloon Sail auf dem Nordmarksportfeld, der Jungen Bühne, dem Ocean Funpark am Bootshafen und dem Familienfest Open Park im Volkspark.

Der Muddi Markt, das Woderkant Festival, der Playground im Ratsdienergarten und „Together Kiel“ im Prinzengarten lockten vor allem jüngere Menschen an. Für Stimmung sorgten Livebands und Mitmachangebote auch in den Erlebniswelten im Schloßgarten, in der Pirate World am Asmus-Bremer-Platz und beim bunten Jahrmarkt an der Hörn. Wer zwischendurch mal kurz vor Anker gehen wollte, war im neuen Landhafen Kiel auf den Landtagsstufen bestens aufgehoben.

Auf allen Arealen der Kieler Woche konnte wieder ein einheitliches System zum bargeldlosen Bezahlen genutzt werden. Ebenfalls einheitlich waren die Pfandbecher an den Kieler-Woche-Ständen. Mehr als eine Million Becher des von der Bundesregierung mit dem „Blauen Engel“ prämierten Systems waren im Umlauf.

International ging es beim großen Flottentreffen der Marine zu: Im Marinestützpunkt Kiel-Wik waren insgesamt 40 Schiffe und Boote aus 14 Nationen zu Gast. Mehr als 22.000 Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich die „grauen Riesen“ näher anzuschauen. Ein besonderer Hingucker war dabei das uruguayische Schulschiff Capitán Miranda.

Die Kieler Woche bleibt eines der weltweit größten Segelevents. In diesem Jahr waren rund 4.000 Segler*innen aus 47 Nationen am Start. Das Geschehen auf den Regattabahnen brachten große Videowalls mit Kieler Woche.TV in die Stadt, außerdem berichtet der neue Kieler-Woche-Partner Sport1 im Fernsehen ausführlich über die Wettfahrten. Für den maritimen Glanzpunkt sorgte die traditionelle Windjammerparade, die rund 140.000 Schaulustige anlockte und in diesem Jahr von der „Alexander von Humboldt II“ angeführt wurde.

Die Kieler Woche endet am Sonntag, 25. Juni, um 23 Uhr mit dem „Sternenzauber über Kiel“ – einer spektakulären Lichtshow, präsentiert vom Kieler-Woche-Partner AIDA Cruises.

Schon in wenigen Wochen beginnt dann die Planung der Kieler Woche 2024 (22. bis 30. Juni 2024) – in 363 Tagen heißt es wieder „Leinen los!“.


Ein Hinweis zu den Besucher*innenzahlen:
Die Gesamtbesucher*innenzahlen der Kieler Woche beruhen auf Hochrechnungen, die die Stadt mit der Polizei, der Wasserschutzpolizei und dem KOD abstimmt. Dabei werden die vor Ort und von verschiedenen Veranstalter*innen (Bühnen, Segelevents, Marine, Stadtteilveranstaltungen etc.) gewonnenen Erkenntnisse mit Erfahrungswerten addiert. Gezählt werden dabei Besuche – das heißt: Gäste werden möglicherweise häufiger gezählt, wenn sie verschiedene Veranstaltungen auf der Kieler Woche besucht haben. 

Pressemeldung 547/25. Juni 2023/ari-ner


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