Kieler Woche ganz oben auf der Wunschliste

„Das ist fantastisch, großartig.“ Die J/24-Crew der „Furio“ aus Seattle ist begeistert von der Kieler Woche. Und das nicht nur, weil sie die Spitze des Klassements erklommen haben. „Das Wasser und die Luft sind warm, und es ist eine tolle Atmosphäre“, erklären Keith Whittemore, Brian Thomas, Shelby Milne, Mark Rodgers und Willem van Waay.

„Freunde haben mir erzählt, dass Kiel das Kälteste war, das sie erlebt haben. Und dann kommen wir hierher, und es ist so warm“, berichtet Shelby Milne. Es ist das erstes Mal für die Crew bei der Kieler Woche und es stand ganz oben auf der Wunschliste der US-Amerikaner. „Ich habe noch nie so viele Boote an einem Ort gesehen“, schwärmt Shelby Milne. „Wir haben uns auch schon den ersten Teil angesehen. Wenn alle ins Wasser geströmt sind, hat das Wasser gebrodelt“, berichtet Steuermann Keith Whittemore. „Es sind sehr kurze Rennen. Und es ist ein gut besetztes Feld“, berichten sie von ihren ersten Eindrücken. „Wir hatten zwischen den Rennen nur wenig Zeit zum Durchatmen.“

Die J24 Furio (v.l., vorn): Willem van Waay und Mark Rodgers, (stehend, v.l.) Shelby Milne, Keith Whittemore, Brian Thomas. Foto: F. Hiller

Dabei bewiesen die Amerikaner, dass sie alle Windstärken beherrschen. Nach einem windreichen Auftakt folgte ein Flautentag und dann der dritte Tag mit Schwachwinden. Keith Whittemore und Crew waren in der J/24 nicht zu stoppen. Mit sechs ersten und einem zweiten Platz liegen sie souverän in Front, bevor am heutigen Abschlusstag ab 10.30 drei weitere Rennen auf dem Programm stehen.

„Ich mag die großen Felder“, erklärt Willem van Waay seine Vorliebe für die „J“s, egal ob J/24, J/70 oder J/80. „Lieber 50 langsame Boote als neun schnelle.“ Von den mehreren hunderten Booten habe er gehört, und daher wollte er unbedingt zur Kieler Woche. Klar, wollen sie diese auch gerne gewinnen. Aber eigentlich nehmen sie die Regatta vor allem auch als Training. Im Oktober sind die Weltmeisterschaften in Miami, dafür wollen sie sich noch weiter verbessern. Zuvor geht es allerdings für Willem van Waay, der noch vor einer Woche mit dem Vorsitzenden des DSV-Seesegelausschusses und Farr 40-Segler Wolfgang Schäfer in Long Beach bei der Siegerehrung gemeinsam auf der Bühne stand, gleich nach der Kieler Woche weiter, dann auf der J/70 zur New England Championships in Newport.
 

Das heutige Programm

Geplante Startzeiten für die Medal-Races:
11.00 Uhr: Nacra 17 und Finn
11.40 Uhr: Laser Radial
11.45 Uhr: Nacra 17
12.20 Uhr: Laser Standard
12.30 Uhr: 49er
 
 
10.30 Uhr: 420er, J/24, J/70 und J780 je drei Wettfahrten.

Letzte Startmöglichkeit: 14 Uhr.
16 Uhr Siegerehrung
 


Das Kieler-Woche-Meldungsarchiv durchsuchen

Freitextsuche
Zeitraum von
Zeitraum bis
Kategorieauswahl
Absenden oder leeren
Kieler-Woche-Meldungen abonnieren
Auch interessant
Medienkontakte Kieler Woche

   
 

Kerstin Graupner, Pressesprecherin
0431 901-1007
 

Arne Gloy
0431 901-2406

 

Medienkontakt Regatten

Sprecher der Kieler-Woche-Regatta-Organisation: Hermann Hell
 
0172 260 93 50


Festnetz bis 21. Juni 
0451 89 89 74
 
Festnetz ab 22. Juni 
0431 24 015-11
Fax 0431 24 015-25