Kieler Woche nicht nur beim Termin flexibel

"Die Klassen haben schon lange anders geplant, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter und wir selbst ja auch“, so Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten.
 

  Rasante Rennen bieten die olympischen Nacra 17. Foto: Sascha Klahn
 
Nachdem vor der Verlegung der Kieler Woche in den September die Verschiebung mit den Sponsoren, den Mitveranstaltern, dem Deutschen Segler-Verband und den ehrenamtlichen Mitarbeitern abgesprochen wurden und deren Unterstützung und Zustimmung gesichert war, geht es jetzt in die nächste Phase der Planung. „Die Verschiebung verlangt neue Ideen und viel Flexibilität. Aber wir möchten den Aktiven und Klassen schon jetzt eine Orientierungshilfe geben, damit sie ab sofort planen können“, so Ramhorst. Dabei weichen die Kieler-Woche-Organisatoren auch von der gewohnten Einteilung ab.
 
„Wir gehen natürlich auf die Klassenwünsche ein. Die J24 möchten im ersten Teil und voraussichtlich einen Tag weniger segeln, um rechtzeitig zur EM nach Großbritannien abreisen zu können. Die 420er könnten aufgrund der am zweiten September-Wochenende  stattfindenden EM/WM Qualifikations-Regatta in Teil eins rutschen, und die 29er könnten dadurch ebenso wie die OK-Jollen, die am ersten September-Wochenende in Niedersachsen ihre  IDM austragen, im zweiten Teil segeln. Wir versuchen, vieles möglich zu machen“, so Ramhorst.
 
Das Team um den obersten Wettfahrtleiter Fabian Bach passte die Klassen- und Bahnverteilungen den Wünschen an, um möglichst vielen Klassen aus dem olympischen und internationalen Bereich die Teilnahme an der Kieler Woche zu ermöglichen.
 
„Auch wenn das Grundgerüst steht, ist es nicht in Stein gemeißelt. Wir versuchen, weiterhin auf Wünsche zu reagieren und darauf einzugehen“, so Ramhorst, der von den Klassen und Aktiven viel Zuspruch für die Verlegung erfahren hat. Die Verschiebung in den September macht Hoffnung auf einen Herbst mit Regatten, nachdem bis in den August das meiste abgesagt worden ist.
 
Auf die Flying Dutchman und die Motten muss Kiel in diesem Jahr allerdings verzichten. Ihre Welt- bzw. Europameisterschaften verhindern den Start im September in Kiel. Andere Klassen bemühen sich dagegen, Meisterschaften, die vor dem September ausfallen, in die Kieler Woche zu integrieren.
 
Die Internationale Deutsche Meisterschaft der Seesegler wird wie geplant zur Kieler Woche stattfinden. Die Abteilung Technik des Deutschen Segler-Verbandes und die Regattavereinigung Seesegeln haben grünes Licht gegeben und die Verlegung begrüßt, teilt der Kieler Yacht-Club mit.
 
Auch die Fareast28R dürften im Rahmen der Kieler Woche starten. Statt der geplanten Pre Worlds zur Kieler Woche findet die Kieler Woche nun nach den Worlds (10. bis 16. August in Laboe) statt. Doch die Weltmeisterschaft und die Kieler Woche sind jetzt deutlich dichter zusammengerückt, so dass die Veranstalter und die Klassenvereinigung mit dem Verbleib der Fareast 28 R-Boote bis nach der Kieler Woche rechnen.
 
„Es wird eine andere Kieler Woche als gewohnt, aber wir möchten positive Signale setzen. Natürlich steht die Gesundheit der Aktiven, aller Mitarbeiter und Gäste der Kieler Woche an oberster Stelle“, so Ramhorst, der sehr wohl in die Planungen einbezieht, dass Virologen und die Politik das letzte Wort haben könnten.
 

Der in Berlin wohnende Neuseeländer Greg Wilcox gehört immer zu den Favoriten in der OK-Jolle. Foto: www.segel-bilder.de

 


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