Kieler Woche
17. - 25. Juni 2017

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Zehntausende sahen Windjammerparade

Durchwachsenes Wetter, ein wenig Regen, nicht die allerbesten Bedingungen also. Und dennoch: Zehntausende säumten am Sonnabend die Ufer. Die traditionelle Windjammerparade mit rund 90 Groß- und Traditionsseglern war einmal mehr der maritime Höhepunkt der Kieler Woche.

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Auch wenn die Parade in diesem Jahr nicht dem gewohnten Bild entsprach: Aus Protest gegen die geplante Verschärfung der Sicherheitsrichtlinien bei Traditionsschiffen ließen nach dem Start der ersten rund 20 Segler die übrigen eine große Lücke entstehen und folgten erst mit deutlichem Abstand.

Die Aktion sollte zeigen, dass in Zukunft bei der traditionellen Parade viele Schiffe fehlen würden, sollte die Verordnung in Kraft treten.

Mit der Novelle sollen unter anderem die bauliche Beschaffenheit und der Brandschutz von Traditionsschiffen strenger geregelt werden. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer unterstützt die Schiffsbetreiber in ihrem Protest und forderte das Bundesverkehrsministerium zum Einlenken auf: „Die geplante Sicherheitsrichtlinie bedeutet das Aus der Traditionsschiffe, die zur Windjammerparade gehören wie die Förde zu Kiel. Minister Dobrindt sollte endlich einlenken und von seinen überzogenen Plänen ablassen.“

Ufer wurden zu Tribünen

 Thor Heyerdahl Erneut an der Spitze der Parade: Bereits
2016 war die Thor Heyerdahl Führungsschiff
(Fotos: Thomas Eisenkrätzer/Bodo Quante/Janina Pelz) 

Gleichwohl bot sich auch diesmal ein imposantes Bild auf der Förde: Angeführt von dem Kieler Dreimast-Toppsegelschoner Thor Heyerdahl passierten die Traditionssegler zunächst mit nordöstlichem Kurs die Friedrichsorter Enge und fuhren dann am Laboer Ehrenmal vorbei.

Begleitet wurde die Parade von Dampfschiffen und zahlreichen kleineren Booten und Yachten.

Das maritime Spektakel ließ die Ufer der Förde einmal mehr zu Tribünen werden: An den Stränden, auf Anlegern und Brücken standen Zehntausende Zuschauerinnen und Zuschauer in der ersten Reihe.