Meldung vom 2. Juli 2019

125. Kieler Woche: Über 3,5 Millionen Menschen feierten sonniges Jubiläumsfest

Gut gelaunte Gäste, wunderbares Wetter und fröhliche Feierstimmung – die 125. Kieler Woche präsentierte sich in absoluter Jubiläumsform. Und viele kamen zum Gratulieren: Bundesministerin Franziska Giffey, große Musikstars und kleine Spiellinie-Fans, echte Kieler Sprotten, Gäste aus über 70 Nationen und viele Schleswig-Holsteiner. Insgesamt über 3,5 Millionen Besucherinnen und Besucher feierten zehn Tage lang Kiels großes Segel- und Sommerfestival.

„Was im Jahr 1882 als kleine Wettfahrt von 20 Jachten begann, ist heute ein großes Fest für alle“, erklärt Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Für ihn steht fest: „Ob beim Mitfiebern in Schilksee, beim Feiern vor den Konzertbühnen oder bei den vielen kostenlosen Angeboten für Familien: Im Jubiläumsjahr hat die Kieler Woche einmal mehr bewiesen, wie vielfältig und grandios sie ist.“ Und dass die Festwoche – wie versprochen – tatsächlich komplett regenfrei geblieben ist, ist für Kämpfer „ein wunderbares Jubiläumsgeschenk“.
 
Sein Fazit hatte der Oberbürgermeister schon bei seinem Auftritt beim Kieler-Woche-Poetry-Battle auf den (gereimten) Punkt gebracht: „Ach, Kieler Woche, gäbe es dich nicht, man müsste dich erfinden – weil wir auf dir alles Gute der Stadt in einem einzigen Fest zusammenbinden!“

Denen, die das Gesamtkunstwerk Kieler Woche erst ermöglichen, sprach Kämpfer seinen besonderen Dank aus: „Dass Millionen Menschen so fröhlich und friedlich gemeinsam feiern, ist nur möglich dank der zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ich danke allen, die die Kieler Woche sicher, sauber und einzigartig machen – vom ABK bis zur Polizei, von der Feuerwehr bis zu den Regattateams, vom Kieler-Woche-Büro bis zu unseren Premiumpartnern Audi, REWE und Goslings.“


125. Kieler Woche: 125 Neuerungen und viele Höhepunkte

Im Jubiläumsjahr konnten die Besucherinnen und Besucher der 125. Kieler Woche auf vielen Veranstaltungsflächen Neues entdecken. Insgesamt 125 Besonderheiten hatten sich das Kieler-Woche-Büro und die zahlreichen Partnerinnen und Partner einfallen lassen – von mehr Serviceleistungen für Traditionssegler bis hin zu außergewöhnlichen „KiWo“-Souvenirs.

Viele der Neuerungen setzten dabei auf das Thema Nachhaltigkeit. So gab es erstmals ein einheitliches Pfandbechersystem auf fast allen Kieler-Woche-Ausschankständen. Die Becher im Design des Berliner Grafikers Daniel Wiesmann waren in diesem Jahr allgegenwärtig – und tragen schon jetzt zu einer saubereren Kieler Woche bei. So fischte das Müllsammelboot Schiermoker des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel in diesem Jahr deutlich weniger Plastikmüll aus der Förde.

Die Energie für die gesamte Kieler Woche lieferten die Stadtwerke Kiel erstmals ausschließlich aus regenerativen Quellen – passend zum Segeln aus 100 Prozent Windenergie. Eine weitere „grüne“ Neuerung: Schon lange vor dem offiziellen EU-Verbot für Plastikstrohhalme haben sich alle Kieler-Woche-Partnerinnen und Kieler-Woche-Partner dazu verpflichtet, auf solche Trinkhalme zu verzichten oder biologisch abbaubare Halme zu nutzen.

Natürlich musste auch niemand auf beliebte Klassiker verzichten wie den Internationalen Markt auf dem Rathausplatz, die Willer Balloon Sail auf dem Nordmarksportfeld, die Spiellinie auf der Krusenkoppel, das Familienfest Open Park im Volkspark oder das Classic-Open-Air-Konzert mit Laith Al-Deen auf der Rathausbühne.

Für einen gut gelaunten Start in die Feierwoche sorgte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey bei der offiziellen Eröffnung auf der Rathausbühne. Zuvor besuchte sie das Sportfest „Kieler Woche inklusiv“ im Sportpark Gaarden und die Spiellinie. Dort erkundeten in diesem Jahr rund 290.000 Kinder das „Ewige Eis“.

Zu den gesellschaftspolitischen Höhepunkten der 125. Kieler Woche zählten die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises – unter anderem an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble –, das neu konzipierte Internationale Städteforum zum Thema „Leben in der urbanen Stadt“ sowie die Verleihung des Wissenschaftspreises und des Innovationspreises der Landeshauptstadt Kiel.
 
Rund 400 Konzerte zwischen Schilksee und der Hörn luden zum Mitsingen und Tanzen ein. Zu den Headlinern gehörten in diesem Jahr Michael Schulte, Cassandra Steen, Tokio Hotel und Johannes Oerding. Die „gewaltig leisen“ Konzertabende auf der Krusenkoppel wurden von fast 12.000 Musikfans besucht. Vor der Jungen Bühne im Ratsdienergarten feierten circa 35.000 Menschen. Beim Kieler-Woche-Hoftheater im Hiroshimapark erlebten rund 10.000 kleine und große Gäste Figurentheater, Konzerte und den Auftritt von „Sesamstraße“-Legende Herr von Bödefeld.

International ging es wieder beim großen Flottentreffen der Marine zu: Im Tirpitzhafen waren insgesamt 45 Schiffe und Boote aus 13 Nationen zu Gast. Mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich die „grauen Riesen“ näher anzuschauen.

Fast 4.000 Seglerinnen und Segler, über 50 Nationen, 1.500 Boote, rund 500 Starts – auch im Jubiläumsjahr ist die Kieler Woche ihrem Ruf als weltgrößtes Segelevent gerecht geworden. Das Geschehen auf den Regattabahnen brachten in diesem Jahr insgesamt sieben Videowalls mit Kieler Woche.TV in die Stadt. Für den maritimen Glanzpunkt sorgte die traditionelle Windjammerparade, die rund 130.000 Schaulustige anlockte und in diesem Jahr vom russischen Großsegler „Mir“ angeführt wurde.

Die 125. Kieler Woche endet am Sonntag, 30. Juni, um 23 Uhr mit dem AIDA Abschlussfeuerwerk. Und kurz danach beginnt dann schon die Planung der 126. Kieler Woche (20. bis 28. Juni 2020) – in 356 Tagen geht es los!

Pressemeldung 540/30. Juni 2019/ari


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